BOOTE Cat Experience powered by The Moorings

Flottille, Fahrtraining und Fun

The Moorings bietet mit dem BOOTE Magazin, Europas größtem Motorboot-Magazin, die BOOTE Cat Experience an, einen mehrtägigen Workshop, der Fahrtraining, Flottille und Gemeinschaftserlebnis in einem ist. Er richtet sich speziell an Motorbootfahrer, die noch keine Erfahrung mit Katamaranen haben und dies unter fachkundiger Anleitung einmal ausprobieren wollen.

Bereits zweimal hat die BOOTE Cat Experience schon stattgefunden und ich begleitete die Veranstaltung als Hostess, Charterexpertin und Vertreterin von The Moorings. Mit dabei waren unter anderem bekannte Experten des BOOTE Redaktionsteams wie Torsten Moench (Chefredakteur), Manfred Welkamer (Urgestein der Redaktion, Tester & Teil der BOOTE-Trainings-Crew ) oder Jürgen Straßburger (ehemals Leiter der BOOTE Reise-Redaktion, Autor und einer DER deutschen Kroatien-Kenner).

60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an dem Fahrtraining bisher teilgenommen. Die Gründe mitzufahren sind vielfältig: Einige trieb der Wunsch, mal einen Katamaran chartern zu wollen, sich aber nicht zu trauen. Andere standen vor einer Kaufentscheidung und wollten mal einen Doppelrümpfer testen. Und auch die einmalige Chance, die BOOTE Crew mal persönlich kennenzulernen und von deren Wissen aus erster Hand zu profitieren, war ein Motiv. Aber alle Teilnehmer hatten eines gemeinsam: Sie wollten Fahrerfahrung auf einem Motorkatamaran sammeln.

In entspannter Atmosphäre mit Experten trainieren

Die Motorkatamarane, die wir für das Training nutzen, sind 43 oder 51 Fuß lang und fast sieben bzw. acht Meter breit – das treibt selbst vielen erfahrenen Skippern Schweiß auf die Stirn. Insbesondere das Handling auf engem Raum stellt Katamaran-Neulinge vor eine Herausforderung. Das Fahrtraining setzt genau hier an: Die Teilnehmer sollen in entspannter Atmosphäre üben und unter Anleitung der BOOTE-Skipper, die über jahrzehntelange Erfahrung verfügen, im wahrsten Sinne des Wortes selber „erfahren“, wie ein Kat zu manövrieren ist. An Bord jeder Yacht ist ein BOOTE-Skipper für das Wohlergehen seiner Crew und das Fahrtraining verantwortlich. Im Mittelpunkt steht der Praxiserwerb. Vom ersten Moment an übernehmen die Teilnehmer selbst das Steuer und die Skipper stehen mit Rat und Tat zur Seite. Da nicht das Geradeausfahren die Herausforderung am Katamaranfahren ist, sondern das Handling auf engem Raum, stehen Manöver wie An- und Ablegen im Hafen und an einer Mooring-Boje, Mann über Bord oder Längsseitsgehen klar im Fokus.

Katamarane haben in der Segelwelt längst einen festen Platz erobert. Und auch in der Motorbootwelt finden die Yachten mit zwei Rümpfen immer mehr Anhänger. Gerade für einen entspannten Urlaubstörn bieten sie mehr Platz als die meist im Motorsegment üblichen Einrumpfboote. Die Leopard Katamarane, die wir exklusiv weltweit verchartern, haben einen großzügigen Salon mit direktem Zugang zum vorderen Cockpit und große Doppelkabinen mit eigenem Badezimmer – eine perfekte Plattform für einen Motorbooturlaub mit Familie oder Freunden. Als Fahrtenyachten konzipiert schonen die Leopard Doppelrümpfer bei moderater Reisegeschwindigkeit auch die Urlaubskasse, da sie verglichen mit anderen Motoryachten relativ wenig Treibstoff verbrauchen.

Kroatien – beliebtes Charterrevier

Für das Training haben wir Kroatien ausgewählt: Das Land an der Adria ist Dauerliebling bei Bootsfahrern und Chartergästen. Mitteldalmatien zählt zu den schönsten und beliebtesten Regionen in Kroatien – auch bei unseren Kunden. In der Hochsaison tummeln sich hier zahllose Charterboote, im Oktober dagegen kehrt Ruhe in den Häfen und Buchten ein. Für Bootsfahrer, die zum ersten Mal einen Katamaran steuern, sind das ideale Voraussetzungen. So wird der mehrmalige Versuch im Rückwärtseinparken nicht gleich zum großen Hafenkino und die Hafenmeister sind geduldiger, wenn die Lazy Line nicht gleich beim ersten Mal auf dem Bootshaken bleibt. Viele Ankerbuchten sind zum Ende der Saison einsam und verlassen, so dass eine Flottille von mehreren Yachten, die immer wieder den Anker werfen und lichten, keinen stört. Auch eine gute Infrastruktur und die herzliche Gastfreundschaft der Kroaten, die oftmals auch gut deutsch sprechen, lassen Charterneulinge schnell in dem Revier ankommen. Und auch das Wetter spielt Anfang Oktober in der Regel mit.

Ankunft an der Marina Agana

Während wir bei The Moorings uns um die Yachten inklusive Yachtversicherung und Treibstoff (bei Motorbooten ja kein zu vernachlässigendes Detail…) kümmern und auch einen Teil des Proviants an Bord stellen wie alkoholfreie Getränke, Basislebensmittel für das Frühstück und täglich frisches Brot, erfolgt die Anreise zur Basis in Eigenregie durch die Teilnehmer. Vom Flughafen in Split sind es nur 30 Minuten mit dem Taxi zur Marina Agana im beschaulichen Örtchen Marina, wo The Moorings eine seiner kroatischen Charterstationen hat.

Wenn die Teilnehmer an der The Moorings Basis ankommen, checken wir sie an der Rezeption ein. Wer bereits einen Flug am Vormittag hat oder früher mit dem Auto anreist, kann die Zeit bis zum Check-in in einem Restaurant am Hafen verbringen, den kleinen Strand im Ort aufsuchen und ins Wasser springen oder der nahe gelegenen historischen Stadt Trogir einen Kurzbesuch abstatten. Sobald die Yacht fertig vorbereitet ist, können die Kabinen bezogen werden.
Beim offiziellen Willkommen um 15.00 Uhr durch meine Basis-Kollegin Mirna und mich und den BOOTE Chefredakteur knüpfen die Teilnehmer bei einem Willkommensdrink erste Kontakte zu den anderen Crewmitgliedern. Wir stellen der Gruppe die Skipper vor und sagen ein paar Takte zu Zielen, Inhalten und Ablauf des Events. Anschließend weisen unsere technischen Kollegen vor Ort die einzelnen Crews in die Yachten ein – jetzt heißt es, sich mit der Bordelektronik eines modernen Motorkats auseinanderzusetzen. Die Zeit vor dem gemeinsamen Abendessen im Restaurant der Marina (sieht unspektakulär aus, bietet aber super leckeres Essen zu einem fairen Preis) oder in einem der am Hafen ansässigen Konobas nutzen viele Teilnehmer, um im nahe gelegenen Supermarkt den Proviant für Mittag- und Abendessen einzukaufen. Denn dafür sorgt jeder Teilnehmer selbst. Dabei werden natürlich auch die Vorräte an dem ein oder anderen alkoholischen Getränk für die geselligen Abendstunden auf der Flybridge aufgefüllt.

Im Mittelpunkt stehen Manövertrainings

Nach der ersten Nacht an Bord und einem ersten gemeinsamen Frühstück geht es mit dem Fahrtraining los: Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein Katamaran reagiert, nutzen wir den gesamten Vormittag für Manövertraining im Hafen. Immer wieder legt jedes Crewmitglied unter wachsamen Augen der BOOTE-Skipper ab und an und manövriert die geräumigen Yachten auf engem Raum. Die Yachten legen wir dafür extra so an den Steg, dass die Katamaran-Neulinge genug Platz haben und entspannt an die ersten Manöver mit zwei Motoren herangehen können. Dabei heißt es, Hände weg vom Steuerrad – die Yacht wird einzig unter Verwendung der beiden Gashebel manövriert. Wenn alle Teilnehmer ihre ersten Fahrversuche im Hafen erfolgreich absolviert und ein erstes Gefühl dafür bekommen haben, wie die Yacht reagiert, geht es als Flottille los in die Dalmatinische Inselwelt mit Kurs in südöstliche Richtung. Ein Begleitboot mit einem kroatischen Skipper, BOOTE-Fotograf Sebastian Fuchs, meiner Kollegin Mirna und mir als Mädchen für alles ergänzt die Gruppe.

Stopps in einer der zahlreichen Buchten, wie zum Beispiel die "Blaue Lagune" auf der Ostseite der Insel Drvenik Veli, nutzen wir für Ankermanöver, denn das Ausbringen und Einholen des Ankers mit einem Katamaranen will gelernt sein. Der ein oder andere nutzt diese Stopps anschließend für einen kurzen Sprung ins adriatische Meer, das zu dieser Jahreszeit noch herrlich warm ist. Denn trotz allen Ernstes am Steuer – der Spaß und das Urlaubsfeeling sollen nicht zu kurz kommen. Viele genießen die Tage an Bord als eine Auszeit und eine letzte Flucht vor dem heimischen Herbst. Kanus und Stand-up-Paddleboards sind auf dem Begleitboot mit dabei. Schnorchelausrüstungen, die wir auch an Bord haben, werden bei diesen Gelegenheiten auch gerne genutzt. Die eine oder andere Crew hat zur Mittagszeit auch schon mal den Gasgrill auf der Flybridge angeschmissen.

Im Flottillenverbund geht es zu einigen der schönsten Plätze im mitteldalmatinischen Revier. Unterwegs über wir auf offenem Meer Mann über Bord Manöver oder Längsseitsgehen. Bei letzterem versucht jeder Teilnehmer, an ein still liegendes Boot parallel heranzufahren und passend aufzustoppen. Im Prinzip wie Längsseitsanlegen im Hafen nur unter erschwerten Bedingungen, da sich das andere Boot auf dem offenen Meer ja auch bewegt.

Am Ende der Tagesetappen, die nie darauf ausgelegt sind, weite Strecke zu fahren, warten auf uns Buchten mit Mooring-Bojen, Marinas oder Stadtkais. Hier stehen römisch-katholisch anlegen (Heck zum Anleger), die „LazyLine“ aufnehmen (in Kroatien üblich in Häfen) und an einer Mooring-Boje oder im Päckchen festmachen auf dem Programm. Wer will, kann mit allen Crews einen gemeinsamen Abend an Land in typisch kroatischem Ambiente verbringen. Natürlich ist auch Kochen an Bord möglich. Egal, wie man es mit dem Essen halten möchte, die Abende klingen meist fröhlich auf der Flybridge in geselliger Runde aus.

Die Route der BOOTE Cat Experience ist dabei nicht in Stein gemeißelt. Ob die Bucht Sesula bei Maslinica auf Solta, das beschauliche Milna auf Brac (wir wählten die Marina Vlaska), die hübsche Hafenstadt Jelsa, das beliebte Hvar oder die wundervolle Bucht Vinogradisce in Palmizana (sehr zu empfehlen ist Toto's Restaurant). Die Auswahl ist groß und wir geben uns große Mühe, im Vorfeld die schönsten Spots für die BOOTE Cat Experience auszusuchen, die die Anforderungen einer größeren Gruppe bezüglich Anlegestelle, Abendessen und stimmungsvollem Ambiente erfüllt. Denn wir wollen den Teilnehmern ein paar vergessliche Trainingstage mit Urlaubscharakter bieten.

Den letzten Abend verbringen wir in Trogir. Die 2300 Jahre alte Stadt mit seinen kleinen Gassen und Plätzen bietet neben seiner Historie und Restaurantvielfalt hervorragend ausgestattete Anlegeplätze wie die Marina Trogir gegenüber der Altstadt. Diese bietet im Oktober genug Platz, damit die mittlerweile erfahrenen Teilnehmer in dem belebten Fahrwasser vor der Stadt routinierte Anlegemanöver beweisen können. Nach einem Bummel durch die Altstadt und einem individuellen Abendessen, das viele mit ihrer Crew verbringen, dienen die Flybridges als Treffpunkt für den Ausklang eines letzten Abends - mit tollem Ausblick auf Trogir!

Abreisetag

Für den letzten Morgen empfehle ich einen individuellen Besuch des Marktes in Trogir – ein idealer Ort, um lokale Produkte wie Olivenöl, Schinken oder Käse als kulinarische Mitbringsel zu kaufen.

Auf der Rückfahrt zur Marina Agana stoppen wir an der Tankstelle – ein weiteres Anlegemanöver bei dem sich Skipper und Crew noch einmal im Zusammenspiel mit dem kroatischen Tankwart beweisen können. Eindrucksvoll ist nicht nur die Geschwindigkeit, mit der die Kats betankt werden, sondern auch der Preis, der im Vergleich zu anderen Motoryachten deutlich niedriger ausfällt.

Auf der letzten Etappe nutzen alle noch einmal die Gelegenheit, die letzten Seemeilen an Bord zu genießen. In der Marina Agana gibt es schließlich die letzte Möglichkeit für weitere An- und Ablegemanöver. Nach einem Abschiedsschluck und dem Austausch von Kontakten geht ein Fahrtraining zu Ende, von dem viele neue Erfahrungen und Erinnerungen mitnehmen, die sie so schnell nicht vergessen werden.

 Zur BOOTE Cat Experience

 JETZT DEN NEWSLETTER BESTELLEN UND KEINE NEUEN BLOGS VERPASSEN

Fanden Sie den Artikel hilfreich?
17

Newsletter-Anmeldung

Erhalten Sie Informationen und Neuigkeiten über unsere Produkte und Destinationen sowie exklusive Angebote.

Datenschutz
Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten gemäß unserer Datenschutzbestimmungen.
Durch das Ankreuzen dieses Kästchens erklären Sie sich einverstanden, regelmäßig Neuigkeiten und Angeboten per E-Mail von The Moorings zu erhalten. Gelegentlich können diese auch Informationen und Angebote unserer Partner beinhalten.
Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie den Link „Abmelden" am Ende der jeweiligen E-Mail klicken.
Mit dem Klick auf den Button bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzbestimmungen gelesen und verstanden haben und diesen zustimmen.